Das Pitch Deck fasst alle relevanten Informationen, die z. B. ein Investor für die erste Beurteilung benötigt, kompakt zusammen. Das Pitch Deck hat heute weitestgehend den Business Plan abgelöst, zumindest was den Erstkontakt angeht. Die Vorteile liegen auf der Hand – Investoren oder Partner können sich so wesentlich schneller einen Überblick verschaffen, haben etwas in der Hand, was sie ihren Kollegen zeigen können und sehen gleichzeitig, ob das Team im Stande ist, das Vorhaben konzentriert und verständlich zu vermitteln.

Damit wird das Pitch Deck zur Eintrittskarte für Gespräche und für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Wir wollen keine starre Struktur für ein Pitch Deck vorgeben, doch für uns sollten es nicht mehr als 15 Seiten sein und folgende Inhalte immer umfassen:

  • Das Team: Zeigt uns, wer ihr seid, wer was kann und warum ihr zusammenarbeitet.
  • Der Status Quo des Anwenders oder “das Problem” und seine heutige Lösung: Wenn es eine gibt.
  • Die neue Lösung: Wenn es vorher schon eine gab. Zeigt uns eure Innovation auf.
  • Eure Entwicklung: Euch kam gerade die zündende Idee? Ihr arbeitet an einem Problem, das ihr aus eurer Berufserfahrung kennt? Zeigt uns, wie weit ihr seid und wo ihr steht.
  • Der Markt: Arbeitet ihr an einer Lösung, für die es genau einen Kunden auf der Welt gibt? Stichwort Skalierung.
  • Das Geschäftsmodell: Kunden und Lösungen sind vorhanden? Dann erklärt uns, wie ihr damit Geld verdienen könnt.
  • Zahlen: Wo kann die Reise in den nächsten Jahren hingehen?
  • Kapitalbedarf und Timeline: Wie viel Kapital benötigt ihr? Von wem soll das Geld kommen? Was genau habt ihr wann damit vor – bis wann muss die Finanzierung stehen?

Das sind die wichtigsten Faktoren, die wir für eine erste Sondierung benötigen. Oft lassen sich auch spezielle Inhalte hinzufügen, die nur für das spezifische Startup sprechen. Z. B. ein Patent-Portfolio, Referenzen oder spezifische Statistiken.

Unterscheidet bei euren Pitch Decks immer, ob es Grundlage für eine Präsentation, oder eine “Stand Alone” Broschüre zum lesen ist. Für Präsentationen gilt: Bilder, Graphiken, Statistiken – keine langen Sätze! Unbedingt eine gut lesbare Schriftgröße verwenden (das Auge isst mit). Wollt ihr jemandem ein Pitch Deck zur Analyse zukommen lassen, darf ruhig mehr Text vorhanden sein.

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